Stark im Kiez. Das ist unser Versprechen.

Mit Leidenschaft für Lichtenberg, Berlin und Deutschland.

Der Kiez ist unsere Heimat. Dafür machen wir uns stark. Für ein lebenswertes Wohnumfeld und die Menschen, die sich dort zuhause fühlen. Deshalb engagieren wir uns mit Leidenschaft auf allen politischen Ebenen: im Bezirk, in Berlin und im Bund.

Selbstverständnis der CDU

Die Chris­t­lich Demo­kra­tis­che Union Deut­sch­lands ist die Volkspartei der Mitte. Wir wen­den uns an Men­schen aus allen Schich­ten und Grup­pen unse­res Lan­des. Bis heute sind die poli­tis­chen Strö­mun­gen in der Mit­gliedschaft leben­dig, aus denen die Partei einst im Jahr 1945 ent­stan­den ist: die chris­t­lich-sozi­ale, die libe­rale und die wert­kon­ser­va­tive.

Menschenbild und Grundwerte der CDU

Die Chris­t­lich Demo­kra­tis­che Union Deut­sch­lands ist die Volkspartei der Mitte. Ihre Poli­tik beruht auf dem chris­t­li­chen Ver­st­änd­nis vom Men­schen und sei­ner Ver­ant­wor­tung vor Gott. Wir wis­sen, dass sich aus dem chris­t­li­chen Glau­ben kein bestimm­tes poli­tis­ches Pro­gramm ablei­ten lässt. Die CDU ist für jeden offen, der die Würde und die Frei­heit aller Men­schen aner­kennt und die hieraus fol­gen­den Grun­d­ü­ber­zeu­gun­gen unse­rer Poli­tik bejaht. Die CDU hat kon­ser­va­tive, libe­rale und chris­t­lich-sozi­ale Wur­zeln.

Die CDU will die chris­t­lich gepr­äg­ten Wert­grund­la­gen unse­rer frei­heit­li­chen Demo­kra­tie bewahren und stär­ken. Wir lei­ten aus ihnen die Grund­werte Frei­heit, Soli­da­rität und Gerechtig­keit her. Diese Grund­werte erf­or­dern, begren­zen und erg­än­zen einan­der.

Der Men­sch ist frei geschaf­fen. Die Frei­heit des ande­ren bedingt und begrenzt die eigene Frei­heit. Es ist Auf­gabe der Poli­tik, den Men­schen den not­wen­di­gen Frei­heits­raum zu sichern und sie für das Gemein­we­sen in die Pflicht zu nehmen.

Soli­da­rität ergibt sich aus der sozi­a­len Natur des Men­schen und aus dem Gebot der Nächsten­liebe. Jeder hat das Recht auf und die Pflicht zur Soli­da­rität und trägt mit sei­ner Arbeit und Lei­stung dazu bei, dass die Gemein­schaft für den Ein­zel­nen ein­treten kann. Auch die Verp­flichtung zur sozi­a­len Sicher­ung beruht auf dem Grund­ge­dan­ken der Soli­da­rität. Soli­da­rität darf nicht miss­braucht wer­den und sie verp­flich­tet uns – gegen­ü­ber künfti­gen Gene­ra­ti­o­nen und welt­weit.

Wir wis­sen, dass es ohne Gerechtig­keit keine Frei­heit gibt. Im Rechts­staat heißt Gerechtig­keit glei­ches Recht für alle. Es schützt vor Wil­l­kür und Miss­brauch. Das Recht sichert zudem die Frei­heit auch für den Schw­ä­che­ren. Wir wis­sen aller­dings auch, dass wir uns bei noch so großer Anstren­gung für mehr Gerechtig­keit die abso­lute Gerechtig­keit nie errei­chen kön­nen. Wir wol­len glei­che Chan­cen eröf­f­nen, nicht glei­che Ergebnisse ver­spre­chen. Dafür bie­tet die Chan­cen­ge­sell­schaft die Voraus­set­zun­gen und Mög­li­chkei­ten.

Unser Gesellschaftsbild

Die geis­ti­gen Grund­la­gen unse­rer chris­t­lich-demo­kra­tis­chen Volkspartei bef­ä­hi­gen uns, die Her­aus­f­or­de­run­gen von Gegenwart und Zukunft zu meis­tern. Mit unse­rer Poli­tik zie­len wir auf eine Gesell­schaft, die jedem Frei­heit sichert und alle im Bewus­st­sein ihrer Zusam­men­ge­hö­rig­keit ver­bin­det. Jeder muss die glei­chen Chan­cen haben, sich so zu ent­wic­keln, wie es sei­nen Anla­gen und Fähig­kei­ten ent­spricht. Diese freie Ent­fal­tung gelingt nach chris­t­li­chem Ver­st­änd­nis nur in der Gemein­schaft. Freie, selb­st­be­wus­ste Persön­li­chkei­ten bil­den die Chan­cen­ge­sell­schaft und erm­ög­li­chen zug­leich deren inne­ren Zusam­men­halt.

Die CDU ver­traut auf die Fähig­keit der Men­schen, ihre Ange­le­gen­hei­ten selbst zu regeln. Poli­tik soll diese Eigen­ver­ant­wor­tung und damit das Prin­zip der Sub­si­di­a­rität im gesell­schaft­li­chen und poli­tis­chen Leben för­dern. Wir treten ein für die Ver­wir­kli­chung der Glei­chbe­rechti­gung zwis­chen Mann und Frau.

Wir hal­ten fest an der Nation als eine Ver­ant­wor­tungs­ge­mein­schaft für Ver­gan­gen­heit, Gegenwart und für die Gestal­tung der Zukunft. Jeder, der auf Dauer bei uns blei­ben will, ist auf­ge­f­or­dert, sich mit die­sem Land, sei­ner Spra­che und sei­ner Geschichte ver­traut zu machen.

Lei­stungs- und Ver­ant­wor­tungs­be­reitschaft, Aner­ken­nung der ver­bind­li­chen kul­tu­rel­len Grund­la­gen, der Werte, die unse­rer Geschichte ent­stam­men und in unser Grund­ge­setz ein­ge­gan­gen sind, bil­den unsere poli­tis­che Kul­tur. Sie ist gepr­ägt von den Gemein­sam­kei­ten der europ­äis­chen und den Beson­der­hei­ten der deut­schen Geschichte mit ihren föde­ra­len und kon­fes­si­o­nel­len Tra­di­ti­o­nen. Die­ses gemein­sam bil­det den Boden einer Leit­kul­tur in Deut­sch­land. Das Bekennt­nis zur Leit­kul­tur und die Iden­ti­fi­ka­tion damit ist eine Voraus­set­zung für erfol­grei­che Inte­gra­tion.

Aufbau und Struktur der Partei

Der CDU-Kreis­ver­band Lich­ten­berg ist einer von 327 Kreis­ver­bän­den der CDU Deut­sch­lands. In über 10.000 Orts­ver­bän­den eng­a­gie­ren sich bun­desweit fast eine halbe Mil­lion CDU-Mit­glie­der.

Der Orts­ver­band ist die klein­ste Orga­ni­sa­ti­ons­stufe und umfasst einen Ort­steil im Bezirk. In die­ser Ebene trifft man sich und lernt andere Mit­glie­der bei regel­m­äßi­gen Ver­an­s­tal­tun­gen ken­nen. Daher ist der Orts­ver­band neben dem Kreis­ver­band eine der leben­dig­sten Orga­ni­sa­ti­ons­stu­fen.

Im Bezirk Lich­ten­berg gibt es vier CDU-Orts­ver­bände. Von Nord nach Süd heißen diese: Hohen­schön­hau­sen, Lich­ten­berg-Mitte, Frie­dri­chsfelde und Karls­horst.

Alle zwei Jahre wählen die Mit­glie­der eines Orts­ver­ban­des den Orts­vors­tand und im Nor­mal­fall auch Dele­gierte für den Kreis­partei­tag, dem höchsten Gre­mium inner­halb eines Kreis­ver­ban­des.

Im Kreis­ver­band Lich­ten­berg ist dies anders. Hier gilt seit eini­gen Jahren das basis­de­mo­kra­tis­che Mit­glie­der­prin­zip, so dass die Wahl der Dele­gier­ten ent­f­ällt, weil alle Mit­glie­der des Kreis­ver­ban­des auf dem Kreis­partei­tag (in Form einer Mit­glie­der­vol­l­ver­samm­lung) stimm­be­rechtigt sind.

In jedem Bezirk gibt es einen Kreis­ver­band. Somit ist der CDU-Kreis­ver­band Lich­ten­berg einer von insge­samt zwölf in Ber­lin. In die­ser Ebene kom­men die Ver­treter der Orts­ver­bände, die Ziel­grup­pen­ver­treter der Ver­ei­ni­gun­gen und die Man­dat­str­ä­ger aus der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung (BVV) und dem Abge­ord­ne­ten­haus zusam­men. Der Kreis­ver­band lädt aber auch regel­m­äßig alle Mit­glie­der zu größe­ren Ver­an­s­tal­tun­gen, wie beis­piel­sweise den Jahre­semp­fang, das Som­mer­fest oder Besu­che von poli­tis­chen Ein­richtun­gen.

Alle zwei Jahre wählen alle Mit­glie­der des Kreis­ver­ban­des auf einem Kreis­partei­tag die poli­tis­che und orga­ni­sa­to­ris­che Führung: den Kreis­vors­tand. Zudem stim­men sie dar­ü­ber ab, wel­che Dele­gierte zum Lan­despartei­tag und zum Klei­nen Lan­despartei­tag ent­sen­det wer­den. Dar­ü­ber hinaus ent­schei­den sie zum ent­spre­chen­den Zeit­punkt über die Kan­di­da­ten für Par­la­mentswahlen (BVV, Abge­ord­ne­ten­haus und Bun­de­stag).

Die CDU Ber­lin umfasst das gesamte Bun­des­land Ber­lin und glie­dert sich in 12 Kreis­ver­bände. Diese Ein­tei­lung ent­spricht den Gren­zen der 12 Bezirke. Auf der Lan­de­se­bene spie­len über­be­zir­kli­che The­men eine starke Rolle, also poli­tis­che Inhalte, die für ganz Ber­lin von Bedeu­tung sind. Hierzu gibt es Foren zu ver­schie­de­nen The­men, an denen jedes Mit­glied teil­nehmen kann.

Der Lan­despartei­tag setzt sich aus den Dele­gier­ten der Kreis­ver­bände zusam­men, die je nach Anzahl ihrer Mit­glie­der unterschied­lich viele Dele­gierte ent­sen­den. Diese wählen im 2-Jahres-Ryth­mus einen Lan­des­vors­tand sowie die Dele­gier­ten für den Bun­despartei­tag und den Bun­de­sausschuss (eine Art Klei­ner Bun­despartei­tag). Zudem ent­schei­det der Lan­despartei­tag vor Bun­de­stags­wahlen über die zu wählende Liste der Ber­li­ner CDU-Kan­di­da­ten.

Insge­samt 17 Lan­des­ver­bände umfasst die CDU Deut­sch­lands, die fast immer den Gren­zen der Bun­de­sl­än­der ent­spre­chen. Nur in Nie­der­sa­chsen ist es anders, dort gibt es neben dem Lan­des­ver­band Nie­der­sa­chsen his­to­risch bedingt noch die Lan­des­ver­bände Brauns­chweig und Olden­burg. Kei­nen Lan­des­ver­band gibt es in Bay­ern, statt­des­sen ist dort die Schwes­ter­partei CSU aktiv.

Alle 2 Jahre wählen die Dele­gier­ten des Bun­despartei­ta­ges den Bun­des­vors­tand. Die­ser beruft eine Reihe von Kom­mis­si­o­nen, die sich in der Regel aus the­ma­tisch kom­pe­ten­ten Funk­ti­on­str­ä­gern ver­schie­de­ner Lan­des­ver­bände und bei­ge­zo­ge­nen exter­nen Fachleu­ten zusam­men­set­zen. Diese über­nehmen die Erar­bei­tung von poli­tisch rele­van­ter Fach­kom­pe­tenz in aktu­el­len Pro­blem­fel­dern und die Bera­tung des Bun­des­vors­tan­des in den ent­spre­chen­den Sachfra­gen durch Fachin­for­ma­ti­o­nen und Bes­chluss­vor­la­gen.

Auf europ­äis­cher Ebene ist die CDU Mit­glied der Europ­äis­chen Volkspartei, einer Dachor­ga­ni­sa­tion der chris­t­de­mo­kra­tis­chen, chris­t­lich-sozi­a­len, volkspartei­li­chen und kon­ser­va­ti­ven Parteien Euro­pas. Der EVP gehö­ren über 70 Mit­glieds­or­ga­ni­sa­ti­o­nen sowie Ver­bände mit Beo­bach­ter­sta­tus aus fast allen europ­äis­chen Staaten an.

Die EVP stellt 15 Regie­rungschefs in EU-Mit­glied­staaten 6 in Nicht-EU-Mit­glied­staaten, 13 Mit­glie­der der Europ­äis­chen Kom­mis­sion (ein­sch­ließ­lich dem Kom­mis­si­on­spr­ä­si­den­ten), den Prä­si­den­ten des Europ­äis­chen Rates, den Prä­si­den­ten des Europ­äis­chen Par­la­ments und die größte Frak­tion im Europ­äis­chen Par­la­ment mit 265 Mit­glie­dern.

Daten und Fakten

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